{"id":19376,"date":"2020-05-26T13:00:18","date_gmt":"2020-05-26T12:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/menschen-im-laendlichen-raum-droht-diskriminierung\/"},"modified":"2020-05-26T13:00:18","modified_gmt":"2020-05-26T12:00:18","slug":"menschen-im-laendlichen-raum-droht-diskriminierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/menschen-im-laendlichen-raum-droht-diskriminierung\/","title":{"rendered":"Menschen im l\u00e4ndlichen Raum droht Diskriminierung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"1275\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Heizk&#xF6;rper.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p><strong>Klimaschutz im Geb\u00e4udebereich: Studie im Auftrag des BMU<\/strong><\/p>\n<p><i><a class=\"story-city event-trigger\" title=\"News aus Hamburg \" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/r\/Hamburg\" data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\">Hamburg<\/a>\u00a0(ots) \u2013\u00a0<\/i>Eine heute vorgestellte Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums befasst sich mit der Konjunktur- und Klimapolitik in und nach der Corona-Krise. Die darin zum Geb\u00e4udebereich enthaltenen Vorschl\u00e4ge w\u00fcrden den im vergangenen Herbst vom Klimakabinett beschlossenen Kompromiss aufk\u00fcndigen. \u201eDie Studie \u201aSozial-\u00f6kologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik in und nach der Corona-Krise\u2018 enth\u00e4lt Empfehlungen, die nicht nur den Ansatz der Technologieoffenheit metertief begraben sollen, sondern vor allem auch realit\u00e4tsfremd sind und ungerecht w\u00e4ren\u201c, kritisiert Adrian Willig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Instituts f\u00fcr W\u00e4rme und Oeltechnik (IWO). \u201eW\u00e4hrend sich viele Menschen aktuell Sorgen um ihre berufliche und finanzielle Zukunft machen, werden in diesem Papier Forderungen erhoben, die Millionen Hauseigent\u00fcmer im l\u00e4ndlichen Raum diskriminieren w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Studie schl\u00e4gt unter anderem vor, den bisherigen Entwurf f\u00fcr das Geb\u00e4udeenergiegesetz zu versch\u00e4rfen und fordert einen Ausstiegspfad f\u00fcr \u00d6lheizungen. \u201eSo werden viele Menschen weiter verunsichert. Statt Ausstiegspfade ben\u00f6tigen wir vielmehr Einstiegspfade f\u00fcr die Verwendung CO2-reduzierter Brennstoffe. So k\u00f6nnten auch heute \u00f6lbeheizte Geb\u00e4ude die Klimaziele schrittweise erreichen \u2013 und dies oftmals zu geringeren Kosten\u201c, erkl\u00e4rt Willig. Denn keineswegs jedes Geb\u00e4ude lasse sich ohne weiteres sofort auf eine rein erneuerbare W\u00e4rmeversorgung umstellen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eGeht es nach der BMU-Studie sollen jedoch selbst Eigent\u00fcmer, die erneuerbare Energien in eine \u00d6l-Hybridheizung einkoppeln wollen, bei der F\u00f6rdermittelvergabe k\u00fcnftig leer ausgehen\u201c, berichtet Willig. \u201eDass der Einbau einer Solarthermie-Anlage nicht mehr, wie derzeit, gef\u00f6rdert werden soll, ist v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Wichtig ist die konkrete Treibhausgaseinsparung. Wer offenbar meint, zwischen \u201aguter\u2018 und \u2019schlechter\u2018 CO2-Reduktion unterscheiden zu m\u00fcssen, handelt ideologisch, und nicht im Sinne einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik.\u201c Es bestehe die Gefahr, dass Hauseigent\u00fcmer angesichts solcher Vorschl\u00e4ge eher in Attentismus verharren, als in eine energetische Modernisierung zu investieren.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDer vom Klimakabinett ausgehandelte Kompromiss und die gerade erst zu Jahresbeginn gestarteten F\u00f6rderprogramme sollten erst einmal ihre Wirkung entfalten k\u00f6nnen\u201c, betont Willig. \u201eDie Politik w\u00e4re gut beraten, den Menschen beim Klimaschutz im Geb\u00e4udesektor zudem vielf\u00e4ltige Erf\u00fcllungsoptionen zu erm\u00f6glichen. Dazu sollten auch die Kombination von \u00d6l-Brennwertheizungen mit zus\u00e4tzlichen erneuerbaren Energien in Form eines Hybridsystems sowie der Einsatz CO2-reduzierten Heiz\u00f6ls geh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Institut f\u00fcr W\u00e4rme und Oeltechnik e. V. (IWO)<br \/>\nRainer Diederichs (Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit)<br \/>\nS\u00fcderstra\u00dfe 73 a, 20097 Hamburg<br \/>\nTel +49 40 235113-884<br \/>\nFax +49 40 235113-29<br \/><a class=\"uri-mailto\" href=\"mailto:presse@iwo.de\">presse@iwo.de<\/a>;\u00a0<a class=\"uri-ext outbound\" href=\"http:\/\/www.zukunftsheizen.de\/presse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.zukunftsheizen.de\/presse<\/a><\/p>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/57722\/4605796?utm_source=directmail&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=push\">www.presseportal.de<\/a><\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaschutz im Geb\u00e4udebereich: Studie im Auftrag des BMU Hamburg\u00a0(ots) \u2013\u00a0Eine heute vorgestellte Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums befasst sich mit der Konjunktur- und Klimapolitik in und nach der Corona-Krise. 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