{"id":19675,"date":"2020-09-01T09:46:16","date_gmt":"2020-09-01T08:46:16","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/starker-euro-macht-heizoel-guenstig\/"},"modified":"2020-09-01T09:46:16","modified_gmt":"2020-09-01T08:46:16","slug":"starker-euro-macht-heizoel-guenstig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/starker-euro-macht-heizoel-guenstig\/","title":{"rendered":"Starker Euro macht Heiz\u00f6l g\u00fcnstig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1101\" height=\"1101\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Euro-fallen-m&#xFC;nzen-21.jpe\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Hurrikan Laura hat die vielen \u00d6lanlagen im Golf von Mexiko weitestgehend verschont und so haben sich die b\u00f6rsengehandelten \u00d6lpreise schon wieder auf dem Niveau der Vorwochen eingependelt. Die Heiz\u00f6lpreise geben hingegen heute wieder etwas nach. Grund ist unter anderem der starke Euro, der in den letzten Monaten eine Rallye hingelegt hat, die ihresgleichen sucht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Heiz\u00f6lpreise dank steigendem Euro\/Dollar-Kurs<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich der Heiz\u00f6lpreis im Bundesgebiet zusammensetzt, h\u00e4ngt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Dabei spielt die Region eine Rolle, die N\u00e4he zu Pipelines oder H\u00e4fen, die Frachtaufschl\u00e4ge beim Transport oder auch steuerliche Aufschl\u00e4ge wie etwa die neue CO2-Steuer ab 2021. Und auch der Euro\/Dollar-Kurs kann sich auf die Heiz\u00f6lpreise auswirken \u2013 immerhin wird Roh\u00f6l an den B\u00f6rsen in Dollar gehandelt. Je st\u00e4rker also der Euro gegen\u00fcber dem Dollar ist, desto g\u00fcnstiger wird Roh\u00f6l f\u00fcr Investoren aus dem Euroraum.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>In den letzten Monaten hat der Euro gegen\u00fcber dem Dollar ziemlich zugelegt und kratzt inzwischen schon an den 1,20 Dollar. Dies war zuletzt Anfang 2018 der Fall gewesen. Anfang 2020 hatte ein Euro noch etwa 1,14 Dollar gekostet. Hintergrund ist \u2013 wie so oft in diesem Jahr \u2013 die Corona-Krise, denn die hat am Image des Dollars als krisensicherer W\u00e4hrung gekratzt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Corona-Pandemie in Europa zwar heftig zuschlug, gelang es der Eurozone recht schnell, die Ausbreitung unter Kontrolle zu bekommen. Die zahlreichen schnellen Finanzhilfen sowie das historische EU-Hilfspaket, dass im Sommer beschlossen wurde, taten ihr \u00dcbriges. Anders in den USA, wo sich die Regierung um Pr\u00e4sident Donald Trump Vorw\u00fcrfe gefallen lassen muss, zu langsam und zu sp\u00e4t auf die Ausbreitung von Covid-19 reagiert zu haben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><br \/>\nDie Devisenh\u00e4ndler vertrauen inzwischen dem Euro oft mehr als dem Dollar und investieren deshalb lieber in die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung. Davon wiederum profitieren dann die Verbraucher im Inland, denn die Heiz\u00f6lpreise sinken mit einem starken Euro. Heute beispielsweise zeichnen sich mit steigendem Euro\/Dollar-Kurs Preisabschl\u00e4ge von etwa -0,55 bis -0,75 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern ab.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hurrikan Laura hat die vielen \u00d6lanlagen im Golf von Mexiko weitestgehend verschont und so haben sich die b\u00f6rsengehandelten \u00d6lpreise schon wieder auf dem Niveau der Vorwochen eingependelt. 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