{"id":21558,"date":"2022-08-30T08:46:46","date_gmt":"2022-08-30T07:46:46","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/knappe-angebotslage-treibt-oelpreise-an\/"},"modified":"2022-08-30T08:46:46","modified_gmt":"2022-08-30T07:46:46","slug":"knappe-angebotslage-treibt-oelpreise-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/knappe-angebotslage-treibt-oelpreise-an\/","title":{"rendered":"Knappe Angebotslage treibt \u00d6lpreise an"},"content":{"rendered":"<p><img width=\"609\" height=\"430\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/603_Q3J1ZGUgT2lsIHByaWNlIHJpc2U-6.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" loading=\"lazy\" \/><\/p>\n<p>An den \u00d6lm\u00e4rkten bleibt die Angebotslage angespannt und so legten die b\u00f6rsengehandelten Roh\u00f6lpreise gestern eine Rallye hin, die sie auf den h\u00f6chsten Stand seit Anfang August bef\u00f6rderte. Neben den grunds\u00e4tzlichen geopolitischen Verwerfungen st\u00fctzen neue gewaltsame Ausschreitungen im \u00f6lreichen Libyen sowie die Aussicht auf eine neuerliche F\u00f6rderk\u00fcrzung der OPEC.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Neue OPEC-F\u00f6rderk\u00fcrzungen?<\/strong><br \/>\nLetztere hatte der saudische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman in der letzten Woche ins Spiel gebracht und sofortige Unterst\u00fctzung der meisten Partnerl\u00e4nder erhalten. Erst diesen Monat l\u00e4uft das letzte K\u00fcrzungsabkommen, das zu Beginn der Corona-Pandemie geschmiedet worden war und dem massiven Preisverfall entgegenwirken sollte, ausgelaufen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Saudi-Arabien, der gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Produzent der OPEC, ist allerdings der Meinung, dass auch in der aktuellen Lage Produktionsbeschr\u00e4nkungen sinnvoll w\u00e4ren \u2013 vor allem, wenn es ein neues\u00a0 Atomabkommen mit dem Iran geben wird. \u00dcber ein solches wird seit Anfang 2021 z\u00e4h gerungen, doch nun k\u00f6nnte es tats\u00e4chlich so aussehen, als w\u00fcrden die Vertragspartner (allen Voran Iran und USA), eine Einigung finden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Atomabkommen k\u00f6nnte doch noch klappen<\/strong><br \/>\nTeheran pr\u00fcft in dieser Woche die Antwort der US-Regierung auf den von den EU-Vermittlern vorgelegten Vertragstext und wenn es keine gr\u00f6\u00dferen Einw\u00e4nde geben sollte, k\u00f6nnte es wom\u00f6glich doch noch zu einem neuen Abkommen und in Folge wieder zu steigenden Exportmengen aus dem Iran kommen. Diese waren in den letzten Jahren wegen strenger US-Sanktionen massiv eingeschr\u00e4nkt\u00a0 gewesen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Eine R\u00fcckkehr dieser iranischen Mengen w\u00fcrde der aktuellen Unterversorgung am \u00d6lmarkt zwar Abhilfe schaffen, doch wenn die OPEC im Gegenzug ihre Produktionsmengen wieder drosselt, d\u00fcrfte sich der Effekt in Grenzen halten. Zudem ist unklar, ob es tats\u00e4chlich zu einem Abkommen kommt, denn es ist nicht das erste Mal, dass eine Einigung zum Greifen nahe schien und dann doch wieder platzte. Auch k\u00f6nnte es durchaus noch eine ganze Weile dauern, bis ein neuer Deal implementiert ist und auch die Sanktionen aufgehoben werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Damit bleibt die Ausgangslage an den \u00d6lb\u00f6rsen erst einmal bullish, also beg\u00fcnstigend f\u00fcr Preissteigerungen, denn das globale \u00d6langebot bleibt knapp, die Energiekrise in Europa versch\u00e4rft sich und ein Ende des Krieges in der\u00a0 Ukraine ist nicht abzusehen, so dass die Sanktionen gegen Russland auch weiterhin in Kraft bleiben werden.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den \u00d6lm\u00e4rkten bleibt die Angebotslage angespannt und so legten die b\u00f6rsengehandelten Roh\u00f6lpreise gestern eine Rallye hin, die sie auf den h\u00f6chsten Stand seit Anfang August bef\u00f6rderte. 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