{"id":22591,"date":"2023-09-21T07:13:59","date_gmt":"2023-09-21T06:13:59","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/oelpreise-geben-nach-us-zinsentscheid-weiter-nach-kaum-veraenderungen-bei-den-heizoelpreisen\/"},"modified":"2023-09-21T07:13:59","modified_gmt":"2023-09-21T06:13:59","slug":"oelpreise-geben-nach-us-zinsentscheid-weiter-nach-kaum-veraenderungen-bei-den-heizoelpreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/oelpreise-geben-nach-us-zinsentscheid-weiter-nach-kaum-veraenderungen-bei-den-heizoelpreisen\/","title":{"rendered":"\u00d6lpreise geben nach US-Zinsentscheid weiter nach \u2013 Kaum Ver\u00e4nderungen bei den Heiz\u00f6lpreisen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1724\" height=\"1216\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Oel_Nachfrage-2.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die Notierungen f\u00fcr Roh\u00f6l sind an den Weltm\u00e4rkten in den letzten Tagen endlich wieder etwas von ihren hohen Niveaus zur\u00fcckgekommen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fragen sich nun, ob dieser Trend anhalten wird, oder ob die \u00d6lpreise nur eine Verschnaufpause auf dem Weg zu neuen H\u00f6hen einlegen.<\/p>\n<p><strong>\u00d6lm\u00e4rkte im Bann der Zinsentscheidung<\/strong><br \/>\nDie aktuell nachgebenden Preise kamen zustande, nachdem sich Anleger im Vorfeld der gestern Abend bekannt gegebenen Zinsentscheidung der US-Notenbank unsicher waren, ob der H\u00f6chststand bei den US-Zinsen erreicht sein wird. Denn um die Aussichten f\u00fcr das Wirtschaftswachstum und die Kraftstoffnachfrage zu beurteilen, ist das Zinsniveau von elementarer Bedeutung. Allgemein war erwartet worden, dass die Zentralbank der USA (Federal Reserve, Fed) die Zinss\u00e4tze beibeh\u00e4lt. Das Hauptaugenmerk der Finanzmarktprofis lag dabei auf dem voraussichtlichen politischen Kurs liegen, der im Vorfeld der Notenbanksitzung noch unklar war.<\/p>\n<p><strong>\u00d6lpreise geben nach US-Zinsentscheid nach<\/strong><br \/>\nNachdem um 20 Uhr bekannt wurde, dass die Fed einstimmig beschlossen hat, die Zinsen wie erwartet beizubehalten, allerdings eine weitere Zinserh\u00f6hung in diesem Jahr in Aussicht stellte, gaben die Roh\u00f6lpreise weiter leicht nach. An den \u00d6lm\u00e4rkten werden Zinserh\u00f6hungen in der Regel als belastend f\u00fcr die Nachfrage angesehen, so dass die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserh\u00f6hung einige Anleger zum Verkauf des Rohstoffs veranlasst haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Finanzmarktprofis \u00fcber weitere Entwicklung uneins<\/strong><br \/>\nTrotz dieses D\u00e4mpfers an den \u00d6lm\u00e4rkten zeigt sich die Mehrheit der H\u00e4ndler davon \u00fcberzeugt, dass die \u00d6lpreis-Rallye lediglich eine kleine Pause einlegt. Ihrer Einsch\u00e4tzung nach wird sich die Aufmerksamkeit wieder auf das Angebotsdefizit richten, nachdem die Zinsentscheidungen aus dem Weg ger\u00e4umt sind. Vor dem Hintergrund der F\u00f6rderk\u00fcrzungen durch Saudi-Arabien und Russland bis zum Jahresende ist es bei den Investmentprofis keine Frage des Ob, sondern des Wann, bis die \u00d6lpreise die 100-Dollar-Marke \u00fcberschreiten werden.<\/p>\n<p><strong>Goldman Sachs sieht auf Jahressicht 100 Dollar\u2026<\/strong><br \/>\nDieser Meinung sind auch die Rohstoffanalysten der US-Investmentbank Goldman Sachs, gestern ihre 12-Monats-Prognose f\u00fcr Brent\u00f6l von zuvor 93 Dollar je Barrel auf 100 Dollar je Barrel anhoben. Die Experten rechnen mit einem etwas st\u00e4rkeren Abbau der Lagerbest\u00e4nde. Demnach werde das deutlich niedrigere OPEC-Angebot und die st\u00e4rkere Nachfrage das deutlich h\u00f6here US-Angebot an Roh\u00f6l mehr als ausgleichen.<\/p>\n<p><strong>\u2026J.P. Morgan bis Jahresende 86 Dollar<\/strong><br \/>\nG\u00e4nzlich anderer Meinung sind dagegen die Kollegen bei Amerikas drittgr\u00f6\u00dfter Bank J.P. Morgan. Deren Einsch\u00e4tzung nach k\u00f6nnte die Erholung der \u00d6lpreise schon wieder zu Ende sein. Roh\u00f6l der Sorte Brent war seit Ende August stark angestiegen und hatte in den letzten Tagen mit der Marke von 95 US-Dollar pro Barrel geflirtet.<\/p>\n<p>Doch der Nachholbedarf Chinas neigt sich nach Ansicht der Experten dem Ende zu, und die Nachfrage d\u00fcrfte bei den derzeitigen Preisen nachlassen. Weitere Kurssteigerungen k\u00f6nnten sich demzufolge in Grenzen halten, da die Analysten davon ausgehen, dass die meisten Anreize f\u00fcr den Markt vorerst ersch\u00f6pft sind. J.P. Morgan h\u00e4lt an seinem Jahresendpreisziel f\u00fcr Brent von 86 Dollar pro Barrel fest. Die internationale \u00d6l-Benchmark notiert heue Morgen bei 93 Dollar je Barrel.<\/p>\n<p>Nachdem die \u00d6lm\u00e4rkte die Zinsentscheidung erst noch \u201everdauen\u201c m\u00fcssen, spiegelt sich diese Unentschlossenheit auch bei den Heiz\u00f6lpreisen wider. Diese liegen heute Morgen im Schnitt etwa<strong> -0,65 bis +0,15 Euro<\/strong> pro 100 Liter gegen\u00fcber den Preisen zur Wochenmitte.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notierungen f\u00fcr Roh\u00f6l sind an den Weltm\u00e4rkten in den letzten Tagen endlich wieder etwas von ihren hohen Niveaus zur\u00fcckgekommen. 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