{"id":22801,"date":"2023-12-11T08:18:46","date_gmt":"2023-12-11T07:18:46","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/rohoelpreise-fallen-siebte-woche-in-folge-chinas-oelhunger-scheint-gesaettigt-heizoel-mit-leichten-aufschlaegen\/"},"modified":"2023-12-11T08:18:46","modified_gmt":"2023-12-11T07:18:46","slug":"rohoelpreise-fallen-siebte-woche-in-folge-chinas-oelhunger-scheint-gesaettigt-heizoel-mit-leichten-aufschlaegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/rohoelpreise-fallen-siebte-woche-in-folge-chinas-oelhunger-scheint-gesaettigt-heizoel-mit-leichten-aufschlaegen\/","title":{"rendered":"Roh\u00f6lpreise fallen siebte Woche in Folge \u2013 Chinas \u00d6lhunger scheint ges\u00e4ttigt \u2013 Heiz\u00f6l mit leichten Aufschl\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/china-oil-styled-flag-barrels-isolated-2.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise haben am Freitag eine turbulente Handelswoche noch einigerma\u00dfen vers\u00f6hnlich beendet. Roh\u00f6l der Atlantiksorte Brent kletterte um 2,4% auf 75,84 pro Barrel nach oben, w\u00e4hrend die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) bei 71,23 Dollar um 2,7% h\u00f6her aus dem Handel ging.<\/p>\n<p>Trotz der Freitagsgewinne verbuchten die beiden f\u00fchrenden globalen Referenzsorten f\u00fcr Roh\u00f6l zum siebten Mal in Folge einen Wochenverlust. Auf Wochensicht verloren Brent und WTI jeweils 3,8%, nachdem beide am Donnerstag auf den niedrigsten Stand seit Ende Juni gefallen waren.<\/p>\n<p><strong>Sorgenkind China belastet \u00d6lm\u00e4rkte<\/strong><br \/>\nEinmal mehr waren es die anhaltenden Sorgen vor einem \u00dcberangebot an Roh\u00f6l, die wie ein Damoklesschwert \u00fcber den \u00d6lm\u00e4rkten hingen. Vor allem die konjunkturelle Situation in China, das immerhin der weltweit gr\u00f6\u00dfte Verbraucher von Roh\u00f6l ist, scheint sich weiter einzutr\u00fcben.<\/p>\n<p>Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage im Reich der Mitte hatte Staats-Chef Xi Jinping im Rahmen einer Sitzung des Politb\u00fcros der regierenden Kommunistischen Partei in der vergangenen Woche zu mehr Anstrengungen aufgefordert. Dieses Jahr strebt die chinesische F\u00fchrung ein Wirtschaftsplus von rund f\u00fcnf Prozent an. Dabei ist allerdings zu ber\u00fccksichtigen, dass das Vorjahr als Vergleichsbasis noch von der Corona-Pandemie belastet war.<\/p>\n<p><strong>Chinesische Roh\u00f6limporte brechen ein<\/strong><br \/>\nAm vergangenen Donnerstag hatte die chinesische Regierung Daten zum Au\u00dfenhandel der Volksrepublik f\u00fcr November bekanntgegeben. Diese zeigten zwar einen \u00fcberraschenden Anstieg der Gesamtexporte, die Importe lie\u00dfen dagegen leicht nach. Dabei gingen auch die Roh\u00f6leinfuhren Chinas im November gegen\u00fcber dem Vormonat um \u00fcber 13% zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu November 2022 sanken die Roh\u00f6limporte des Landes um 9,2%. Nachlassende \u00d6leinfuhren gelten als unbestechlicher Indikator f\u00fcr eine wirtschaftliche Abk\u00fchlung.<\/p>\n<p><strong>Umfrage: Auch 2024 keine Besserung in Sicht<\/strong><br \/>\nLaut einer von der Nachrichtenagentur Bloomberg durchgef\u00fchrten Umfrage unter zw\u00f6lf Branchenanalysten und Beratern wird sich die Roh\u00f6lnachfrage in China im n\u00e4chsten Jahr drastisch abschw\u00e4chen. Den Ergebnissen\u00a0 zufolge wird das Wachstum der Nachfrage des gr\u00f6\u00dften \u00d6l-Importeurs der Welt im n\u00e4chsten Jahr auf 500.000 Barrel t\u00e4glich zur\u00fcckgehen. Das ist nur ein Drittel des Nachfragewachstums, das in diesem Jahr verzeichnet wurde.<\/p>\n<p><strong>Chinas Wirtschaft rutscht tiefer in die Deflation<br \/><\/strong>Die am Samstag ver\u00f6ffentlichten Daten zu den chinesischen Verbraucherpreisen best\u00e4tigen die Annahme von \u00d6konomen, dass der Nachholbedarf von Chinesen an Reisen und Konsum nach der drei Jahre andauernden Pandemie klar erkennbar ges\u00e4ttigt ist. Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, sanken die Preise f\u00fcr Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Erzeugerpreise fielen den 13. Monat in Folge und fielen kr\u00e4ftiger als von \u00d6konomen im Vorfeld erwartet.<\/p>\n<p><strong>Analyst: Abw\u00e4rtsdruck in China wird 2024 weiter zunehmen<\/strong><br \/>\nXu Tianchen, \u00d6konom beim britischen Forschungs- und Analyseunternehmen Economist Intelligence Unit (EIU) best\u00e4tigte, dass die Daten f\u00fcr die politischen Entscheidungstr\u00e4ger alarmierend seien. Als Hauptfaktoren f\u00fcr den Niedergang sieht der Analyst fallende globale Energiepreise, das Abklingen des Winterreise-Booms und eine chronische Angebotsschwemme.<\/p>\n<p>\u201eDer Abw\u00e4rtsdruck wird im Jahr 2024 weiter zunehmen, da Bauunternehmen und lokale Regierungen ihre Schulden weiter abbauen und sich das globale Wachstum voraussichtlich verlangsamen wird\u201c, so Xu abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise mit leichten Aufschl\u00e4gen<\/strong><br \/>\nNachdem die Notierungen f\u00fcr Gas\u00f6l, dem Vorprodukt f\u00fcr Diesel und Heiz\u00f6l, heute Morgen leicht anziehen, wirkt sich dieses Plus auch auf die Heiz\u00f6lpreise aus. Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet m\u00fcssen je nach Region etwa<strong> +0,25 bis +0,85 Euro<\/strong> pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zum Wochenschluss.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6lpreise haben am Freitag eine turbulente Handelswoche noch einigerma\u00dfen vers\u00f6hnlich beendet. Roh\u00f6l der Atlantiksorte Brent kletterte um 2,4% auf 75,84 pro Barrel nach oben, w\u00e4hrend die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) bei 71,23 Dollar um 2,7% h\u00f6her aus dem Handel ging. 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