{"id":22855,"date":"2024-01-05T08:19:59","date_gmt":"2024-01-05T07:19:59","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/industrienationen-warnen-huthi-miliz-heizoelpreise-kaum-veraendert\/"},"modified":"2024-01-05T08:19:59","modified_gmt":"2024-01-05T07:19:59","slug":"industrienationen-warnen-huthi-miliz-heizoelpreise-kaum-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/industrienationen-warnen-huthi-miliz-heizoelpreise-kaum-veraendert\/","title":{"rendered":"Industrienationen warnen Huthi-Miliz \u2013 Heiz\u00f6lpreise kaum ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Nahost-scaled-1-3.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen es nicht dabei belassen, wir m\u00fcssen handeln!\u201c So antwortete der franz\u00f6sische UNO-Gesandte Nicolas de Riviere, der aktuell den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen innehat, gegen\u00fcber Reportern auf die Frage, wie die internationale Staatengemeinschaft weiter gegen die Huthi-Miliz vorgehen will.<\/p>\n<p><strong>Deutliche Warnung an Huthi-Rebellen<\/strong><br \/>\nNur einen Tag sp\u00e4ter warnten mehr als ein Dutzend L\u00e4nder, die vom Iran finanzierten und milit\u00e4risch unterst\u00fctzten Huthi davor, ihre Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer fortzusetzen.<\/p>\n<p>\u201eDie Huthi werden die Verantwortung f\u00fcr die Konsequenzen tragen, sollten sie weiterhin Leben, die Weltwirtschaft und den freien Handel auf den Wasserstra\u00dfen der Region bedrohen\u201c, betonten die Regierungen der USA, Gro\u00dfbritanniens, Australiens, Bahrains, Belgiens, Kanadas, D\u00e4nemarks, Deutschlands, Italiens, Japans, der Niederlande und Neuseelands am Mittwoch in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p><strong>Angriffe auf Schifffahrt \u201einakzeptabel\u201c<\/strong><br \/>\nSie bezeichneten die Angriffe als \u201eillegal, inakzeptabel und zutiefst destabilisierend\u201c, nachdem diese zuletzt das Risiko einer regionalen Ausweitung des israelischen Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen erh\u00f6ht hatten. Die Nationen versprachen zwar, \u201eb\u00f6swillige Akteure f\u00fcr rechtswidrige Angriffe und Beschlagnahmungen zur Rechenschaft zu ziehen\u201c, nannten aber keine Schritte, die \u00fcber die von den USA gef\u00fchrte Einsatztruppe hinausgehen.<\/p>\n<p><strong>Reedereien fahren gro\u00dfe Umwege<\/strong><br \/>\nDie US-Marine hatte am 31. Dezember drei von vier Huthi-Schnellboote versenkt, die versuchten, ein Containerschiff der Reederei Maersk zu entern. Zahlreiche Containerschifffahrtslinien haben nach einer Reihe von Angriffen beschlossen, das Rote Meer zu meiden und ihre Flotten stattdessen Tausende von Kilometern um die S\u00fcdspitze Afrikas fahren zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Insider: USA planen Milit\u00e4raktionen gegen Huthi<\/strong><br \/>\nAuf die Frage, ob die USA und ihre Verb\u00fcndeten Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen in Erw\u00e4gung ziehen, um weitere Angriffe zu verhindern, lehnte ein hochrangiger Regierungsbeamter am Mittwoch weitere Schritte gegen die Huthi ab und verwies stattdessen auf die zuvor ausgesprochene Warnung.<\/p>\n<p>Mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten jedoch unter dem Deckmantel der Anonymit\u00e4t, dass die USA und ihre Verb\u00fcndeten m\u00f6gliche Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen die Huthi im Jemen in Erw\u00e4gung ziehen. Demnach h\u00e4tte man erkannt, dass die maritime Task Force m\u00f6glicherweise nicht ausreicht, um die Bedrohung der lebenswichtigen Wasserstra\u00dfe zu beseitigen.<\/p>\n<p><strong>Diplomatische Bem\u00fchungen um Konflikteind\u00e4mmung<\/strong><br \/>\nDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen war am Mittwoch auf Antrag von L\u00e4ndern, darunter auch den USA, zusammengekommen, um \u00fcber die Angriffe im Roten Meer zu beraten.\u00a0Wie das Au\u00dfenministerium gestern mitteilte, reiste US-Au\u00dfenminister Blinken am Donnerstag zu einer einw\u00f6chigen diplomatischen Reise in den Nahen Osten, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise kaum ver\u00e4ndert<\/strong><br \/>\nDer am Donnerstag zu beobachtende eher ruhige Handelsverlauf an den \u00d6lm\u00e4rkten spielt sich heute bislang auch in der Preisentwicklung wider. Nach der aktuellen Entwicklung von Gasoil, dem Vorprodukt von Diesel und Heiz\u00f6l,\u00a0 wird der rein rechnerische Inlandspreis f\u00fcr Heiz\u00f6l zum aktuellen Zeitpunkt bei <strong>ca. -0,45 bis +0,05 Euro je 100 Liter<\/strong> zu gegen\u00fcber gestern Vormittag erwartet.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir k\u00f6nnen es nicht dabei belassen, wir m\u00fcssen handeln!\u201c So antwortete der franz\u00f6sische UNO-Gesandte Nicolas de Riviere, der aktuell den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen innehat, gegen\u00fcber Reportern auf die Frage, wie die internationale Staatengemeinschaft weiter gegen die Huthi-Miliz vorgehen will. 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