{"id":22908,"date":"2024-01-30T08:20:36","date_gmt":"2024-01-30T07:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/sorgen-um-chinas-wirtschaft-belasten-oelmaerkte-leichte-abschlaege-beim-heizoel\/"},"modified":"2024-01-30T08:20:36","modified_gmt":"2024-01-30T07:20:36","slug":"sorgen-um-chinas-wirtschaft-belasten-oelmaerkte-leichte-abschlaege-beim-heizoel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/sorgen-um-chinas-wirtschaft-belasten-oelmaerkte-leichte-abschlaege-beim-heizoel\/","title":{"rendered":"Sorgen um Chinas Wirtschaft belasten \u00d6lm\u00e4rkte \u2013 Leichte Abschl\u00e4ge beim Heiz\u00f6l"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1506\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/china-stadtansicht-scaled-1.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise haben zum Wochenauftakt, trotz der sich weiter zuspitzenden milit\u00e4rischen Situation im Nahen und den wirtschaftlichen Problemen im Fernen Osten, den R\u00fcckw\u00e4rtsgang eingelegt. Die Atlantiksorte Brent fiel um 1,4 % auf 82,40 Dollar pro Barrel, w\u00e4hrend die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 1,6 % auf 76,78 Dollar nachgab.<\/p>\n<p><strong>OPEC-\u00d6llieferungen im Januar unver\u00e4ndert<\/strong><br \/>\nNachdem die \u00d6lpreise im fr\u00fchen asiatischen Handel aufgrund der sich versch\u00e4rfenden Lage am chinesischen Immobilienmarkt noch zugelegt hatten, brachten unter anderem Meldungen bez\u00fcglich der weiterhin hohen OPEC \u00d6l-Exporte die Preise unter Druck. Demnach sind die \u00d6llieferungen des Kartells im Januar weitgehend unver\u00e4ndert geblieben, was darauf hindeutet, dass die versprochenen Produktionsk\u00fcrzungen nur langsam umgesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Immobilienriese Evergrande wird aufgel\u00f6st\u2026<br \/><\/strong>Zudem belastete die \u00d6lm\u00e4rkte zum Wochenauftakt die angeordnete Liquidation des Immobilienriesen China Evergrande. Angesichts der sich versch\u00e4rfenden Krise im chinesischen Immobiliensektor rechneten \u00d6konomen mit einer sich weiter eintr\u00fcbenden \u00d6lnachfrage beim weltweit gr\u00f6\u00dften \u00d6limporteur.<\/p>\n<p><strong>..und l\u00f6st Sorgen um Chinas Wirtschaft aus<\/strong><br \/>\nDer an der Hongkonger B\u00f6rse gelistete Konzern ist umgerechnet mit mehr als 300 Milliarden US-Dollar der weltweit am h\u00f6chsten verschuldete Bautr\u00e4ger. Die Abwicklung d\u00fcrfte das Vertrauen in den kriselnden Immobilienmarkt der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt weiter schm\u00e4lern. Der Immobiliensektor macht mehr als 20 Prozent der Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte aus.<\/p>\n<p>Erst in der letzten Woche hatte die chinesische Regierung den heimischen Banken einen niedrigeren Mindestreservesatz zugestanden, um die schw\u00e4chelnde Wirtschaft anzukurbeln. Ein einbrechender Immobilienmarkt \u00fcbt zwangsl\u00e4ufig mehr Druck auf die chinesischen Banken aus, da viele Schulden mit Immobilien abgesichert sind.<\/p>\n<p><strong>Iran distanziert sich von Angriff aus US-St\u00fctzpunkt<\/strong><br \/>\nUnterdessen hatte der Iran zum Wochenauftakt versucht, sich von dem t\u00f6dlichen Angriff einer von Teheran unterst\u00fctzten Miliz auf einen US-St\u00fctzpunkt in Jordanien zu distanzieren.<\/p>\n<p>\u201eWiderstandsgruppen in der Region nehmen in ihren Entscheidungen und Handlungen keine Befehle von der Islamischen Republik Iran entgegen\u201c, hatte der Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums am Montag versichert. Er bezeichnete die Vorw\u00fcrfe einer iranischen Beteiligung an dem Anschlag vom Wochenende, bei dem drei amerikanische Soldaten in Jordanien get\u00f6tet wurden, als \u201eunbegr\u00fcndet\u201c.<\/p>\n<p><strong>Was wird die Reaktion der USA sein?<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Iran versuchte, die Vorw\u00fcrfe abzuwiegeln, war Pr\u00e4sident Joe Biden in den USA zunehmend unter Druck geraten, eine harte Reaktion gegen das Mullah-Regime anzuordnen. Bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat South Carolina hatte Biden bereits am Sonntag bekr\u00e4ftigt, dass man auf den Angriff reagieren werde.<\/p>\n<p>John Kirby, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Reportern im Wei\u00dfen Haus, Biden habe sich sowohl am Sonntag als auch am Montag mit seinem nationalen Sicherheitsteam getroffen und w\u00e4ge \u201edie ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Optionen ab\u201c. Kirby sagte, \u201ewir werden reagieren. Wir werden das nach unserem Zeitplan und unserer Zeit tun, und wir werden es auf die Art und Weise tun, die der Pr\u00e4sident als Oberbefehlshaber w\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>Die Frage ist, ob die Mullahs den Milit\u00e4rschlag hinnehmen oder ob er auf die Vergeltungsma\u00dfnahmen reagieren werden. Auf dem Spiel stehen h\u00f6here \u00d6lpreise und eine m\u00f6gliche weltweite Rezession.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise geben leicht nach<\/strong><br \/>\nAngesichts der gestern nachgebenden Kurse an den Roh\u00f6lm\u00e4rkten, ergeben sich heute bei den den Inlandspreisen leichte Preisabschl\u00e4ge. So kosten 100 Liter Heiz\u00f6l im Bundesgebiet, je nach Region, etwa <strong>-0,05 bis -0,85 Euro <\/strong>weniger als noch zum Wochenauftakt.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6lpreise haben zum Wochenauftakt, trotz der sich weiter zuspitzenden milit\u00e4rischen Situation im Nahen und den wirtschaftlichen Problemen im Fernen Osten, den R\u00fcckw\u00e4rtsgang eingelegt. Die Atlantiksorte Brent fiel um 1,4 % auf 82,40 Dollar pro Barrel, w\u00e4hrend die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 1,6 % auf 76,78 Dollar nachgab. 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