{"id":22949,"date":"2024-02-15T08:23:02","date_gmt":"2024-02-15T07:23:02","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/ueberraschend-hohe-us-oelvorraete-lage-im-roten-meer-verschaerft-sich-heizoel-deutlich-guenstiger\/"},"modified":"2024-02-15T08:23:02","modified_gmt":"2024-02-15T07:23:02","slug":"ueberraschend-hohe-us-oelvorraete-lage-im-roten-meer-verschaerft-sich-heizoel-deutlich-guenstiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/ueberraschend-hohe-us-oelvorraete-lage-im-roten-meer-verschaerft-sich-heizoel-deutlich-guenstiger\/","title":{"rendered":"\u00dcberraschend hohe US-\u00d6lvorr\u00e4te \u2013 Lage im Roten Meer versch\u00e4rft sich \u2013 Heiz\u00f6l deutlich g\u00fcnstiger"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1500\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/USA_Oelfaesser-16.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die Roh\u00f6lpreise konnten am Mittwoch ihre Vortagesgewinne nicht verteidigen. Vor allem die st\u00e4rker als erwartet gestiegenen US-Roh\u00f6lvorr\u00e4te sowie die eher vage Nachricht \u00fcber eine ernsthafte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA lasteten auf der Stimmung an den \u00d6lm\u00e4rkten.<\/p>\n<p>Die Atlantiksorte Brent verbilligte sich angesichts der Meldungen um 1,4% auf 81,60 Dollar, die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,6% auf 76,64 je Barrel (a 159 Liter).<\/p>\n<p><strong>Hoher Anstieg der US-Roh\u00f6llagerbest\u00e4nde<\/strong><br \/>\nDie Energy Information Administration (EIA) hatte gestern gemeldet, dass die US-Roh\u00f6llagerbest\u00e4nde in der Woche bis zum 9. Februar um 12 Millionen Barrel auf 439,5 Millionen Barrel gestiegen sind. Damit wurden die Erwartungen der Analysten, die einen Anstieg um lediglich 2,6 Millionen Barrel erwartet hatten, weit \u00fcbertroffen. Die Zahlen sorgten f\u00fcr eine wachsende Skepsis im Hinblick auf den Zustand der US-Wirtschaft.<\/p>\n<p><strong>Nach US-Angriffen: Huthi setzen Attacken im Roten Meer wieder fort<\/strong><br \/>\nUnterdessen haben die jemenitischen Huthi-Milizen ihre Attacken auf die Schifffahrt im Roten Meer trotz der in der vergangenen Woche erfolgten Luftangriffe der USA und des Vereinigten K\u00f6nigreichs fortgesetzt.<\/p>\n<p><strong>Weitere Reederei \u00e4ndert Transportroute<\/strong><br \/>\nDie auf den Transport von Rostoffen spezialisierte Reederei Star Bulk Carriers Corp. hatte gestern bekannt gegeben, nach den j\u00fcngsten Angriffen der Huthi auf zwei ihrer Schiffe nicht mehr durch das Rote Meer fahren zu wollen.<\/p>\n<p>Den Angaben des Unternehmens zufolge, sei es zur Zielscheibe geworden, weil es in den USA b\u00f6rsennotiert ist. Trotz einer erh\u00f6hten Bedrohung f\u00fcr Schiffe mit US-Verbindungen, hatte Star Bulk die beiden unter Beschuss geratenen Schiffe aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht umleiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Vorstandsvorsitzende von Star Bulk, Petros Pappas, erkl\u00e4rte gestern in einer Pressekonferenz, dass man k\u00fcnftig den Suezkanal nicht mehr passieren werde, da das Unternehmen als in den USA registrierte Aktiengesellschaft offensichtlich ein Ziel der Huthi sei.<\/p>\n<p><strong>Huthi feuern auf Schiff mit Fracht f\u00fcr Iran<\/strong><br \/>\nDie bisherigen Beobachtungen, dass die Huthi bei ihren Angriffen im wahrsten Sinne des Wortes auch einmal \u00fcber ihr Ziel hinausschie\u00dfen, sind bereits am Montag durch einen kuriosen Vorfall best\u00e4tigt worden. Denn die zu Star Bulk geh\u00f6rende MV Star Iris, auf die zwei Raketen abgefeuert wurden, ist zum einen auf den Marshallinseln registriert. Zum anderen hatte das Getreide transportierende Schiff die iranische Hafenstadt Bandar Imam Khomeini als Zielort.<\/p>\n<p><strong>Schiffsverkehr im Roten Meer deutlich zur\u00fcckgegangen<\/strong><br \/>\nAngesichts solcher Nachrichten ist es leicht nachvollziehbar, dass seit Beginn der Huthi-Angriffe ab Mitte November die meisten Handelsschiffe \u2013 und praktisch alle mit direkten Verbindungen zu den USA, dem Vereinigten K\u00f6nigreich und Israel \u2013 die Durchfahrt durch die Meerenge von Bab El-Mandeb eingestellt haben.<\/p>\n<p><strong>Frachtaufkommen im Roten Meer um 80% gesunken<\/strong><br \/>\nWie das in Kiel beheimatete Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) in der letzten Woche mitgeteilt hatte, lag das Frachtaufkommen im Roten Meer und im Suezkanal im Januar um 80% niedriger als vor der Krise.<\/p>\n<p>Den Angaben des Instituts zufolge, verz\u00f6gern sich die Ank\u00fcnfte in den H\u00e4fen in S\u00fcd- und Nordeuropa deutlich. So legten in Hamburg und Bremerhaven sowie in Rotterdam und Antwerpen im Januar 25% weniger Schiffe an als im Durchschnitt des vergangenen Jahres.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise geben nach<\/strong><br \/>\nAngesichts der nachgebenden Kurse an den Roh\u00f6lb\u00f6rsen, ergeben sich heute bei den den Inlandspreisen Preisabschl\u00e4ge. So kosten 100 Liter Heiz\u00f6l im Bundesgebiet, je nach Region, etwa <strong>-2,75 bis -3,35 Euro <\/strong>weniger als noch zur Wochenmitte.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Roh\u00f6lpreise konnten am Mittwoch ihre Vortagesgewinne nicht verteidigen. Vor allem die st\u00e4rker als erwartet gestiegenen US-Roh\u00f6lvorr\u00e4te sowie die eher vage Nachricht \u00fcber eine ernsthafte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA lasteten auf der Stimmung an den \u00d6lm\u00e4rkten. 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