{"id":23158,"date":"2024-05-23T07:15:35","date_gmt":"2024-05-23T06:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/den-usa-droht-besonders-schwere-hurrikansaison-heizoel-auch-heute-guenstiger\/"},"modified":"2024-05-23T07:15:35","modified_gmt":"2024-05-23T06:15:35","slug":"den-usa-droht-besonders-schwere-hurrikansaison-heizoel-auch-heute-guenstiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/den-usa-droht-besonders-schwere-hurrikansaison-heizoel-auch-heute-guenstiger\/","title":{"rendered":"Den USA droht besonders schwere Hurrikansaison \u2013 Heiz\u00f6l auch heute g\u00fcnstiger"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"1430\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Hurrikan-Sturm-8.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise verbilligen sich heute Morgen den vierten Tag in Folge und verlieren im fr\u00fchen Handel weitere rund 50 Cent je Fass. Bereits gestern hatten Sorgen um anhaltend hohe Zinsen in den USA den Preis f\u00fcr Roh\u00f6l der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 1,4% auf 77,57 Dollar gedr\u00fcckt, w\u00e4hrend sich \u00d6l der Atlantiksorte Brent um 1,2% auf 81,90 Dollar je Fass (a 159 Liter) nach unten bewegte.<\/p>\n<p><strong>Zins\u00e4ngste dr\u00fccken auf \u00d6lpreise<\/strong><br \/>\nDie Aussicht auf l\u00e4ngerfristig h\u00f6here US-Zinsen aufgrund der hartn\u00e4ckigen Inflation hatte zur Wochenmitte an den \u00d6lm\u00e4rkten auf die Stimmung gedr\u00fcckt. H\u00f6here Zinsen d\u00e4mpfen in der Regel die Kreditvergabe, was sich nachteilig auf die Wirtschaft und in der Folge auch negativ auf die Nachfrage nach \u00d6l auswirkt. Gestern war bekannt geworden, dass einige Vertreter der US-Notenbank auf ihrer letzten Sitzung sogar zu Zinsanhebungen im Kampf gegen die Inflation bereit waren.<\/p>\n<p><strong>EIA warnt: \u00d6l- und Gasindustrie vor schwerer Hurrikansaison<\/strong><br \/>\nNeben dem Gegenwind an den US-Zinsm\u00e4rkten, drohen den \u00d6lm\u00e4rkten St\u00fcrme einer ganz anderen Kategorie. Wie die Energy Information Administration (EIA), eine untergeordnete Beh\u00f6rde des US-Energieministeriums, gestern mitteilte, hat die diesj\u00e4hrige Hurrikansaison das Potenzial, der amerikanischen \u00d6l- und Gasindustrie mehr Schaden als jemals zuvor zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>\u201eDas Potenzial f\u00fcr eine st\u00e4rkere Hurrikansaison deutet auf ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr wetterbedingte Produktionsausf\u00e4lle in der US-amerikanischen \u00d6l- und Erdgasindustrie hin\u201c, warnte die EIA. Meteorologen sagen f\u00fcr dieses Jahr eine besonders intensive atlantische Hurrikansaison mit bis zu 25 benannten St\u00fcrmen voraus. Der langj\u00e4hrige Durchschnitt liegt bei der atlantischen Hurrikansaison bei ziemlich genau 14 benannten St\u00fcrmen.<\/p>\n<p><strong>Was ist die Hurrikansaison?<\/strong><br \/>\nDas National Oceanic and Atmospheric Administration\u2019s (NOAA) National Hurricane Center definiert die atlantische Hurrikansaison als den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 30. November. Im Allgemeinen bilden sich im Juni die ersten benannten St\u00fcrme im atlantischen Becken, und die schwersten Hurrikane bilden sich normalerweise im August und Anfang September. In den Vereinigten Staaten treffen die Hurrikane am h\u00e4ufigsten den S\u00fcdosten (PADD 1C) und die Golfk\u00fcste (PADD 3).<\/p>\n<p><strong>Wie wirken sich Wirbelst\u00fcrme auf die Erd\u00f6lm\u00e4rkte aus?<\/strong><br \/>\nWirbelst\u00fcrme wirken sich in erster Linie auf die Erd\u00f6lm\u00e4rkte aus, indem sie die Roh\u00f6lf\u00f6rderung und den Raffineriebetrieb st\u00f6ren. Die Offshore-Roh\u00f6lf\u00f6rderung in den Vereinigten Staaten konzentriert sich auf den Offshore-Golf von Mexiko (GOM) und k\u00f6nnte durch schlechtes Wetter erheblich beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n<p>Die schwimmenden Offshore-Erd\u00f6l- und -Erdgasf\u00f6rderanlagen m\u00fcssen mit einigen der schwersten Gefahren fertig werden, die mit Hurrikanen und tropischen St\u00fcrmen verbunden sind; sie m\u00fcssen \u00fcber Notfallverfahren verf\u00fcgen, um nicht ben\u00f6tigtes Personal zu evakuieren und die F\u00f6rderung vor\u00fcbergehend einzustellen. Im Jahr 2023 machte die GOM-Roh\u00f6lproduktion 14% der US-Roh\u00f6lproduktion aus.<\/p>\n<p>Auch die Raffination von Roh\u00f6l wird in bestimmten Teilen der Golfk\u00fcste durch Wirbelst\u00fcrme beeintr\u00e4chtigt. Auf die Raffinerien an der Golfk\u00fcste von Texas und Louisiana entf\u00e4llt fast die H\u00e4lfte der Raffineriekapazit\u00e4t der USA. Bei diesen Anlagen besteht die Gefahr von \u00dcberschwemmungen oder Stromausf\u00e4llen im Zusammenhang mit schweren St\u00fcrmen oder Hurrikans.<\/p>\n<p>Wie bei den schwimmenden Offshore-Produktionsanlagen werden viele Raffineriebetreiber nicht ben\u00f6tigte Mitarbeiter evakuieren und die Produktion vor\u00fcbergehend einstellen, wenn sie glauben, dass ein Unwetter Mitarbeiter verletzen oder ihre Anlagen besch\u00e4digen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr traf in der atlantischen Hurrikansaison einer von 20 benannten St\u00fcrmen auf Land in den USA \u2013 keiner davon verursachte ernsthafte St\u00f6rungen oder Sch\u00e4den an Anlagen der \u00d6l- und Gasindustrie.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise gehen weiter zur\u00fcck\u00a0<\/strong><br \/>\nBevor es eventuell zu Angebotsengp\u00e4ssen aufgrund der Hurrikansaison kommt, k\u00f6nnen die Tanklager heute nochmals g\u00fcnstiger als gestern aufgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Nachdem die Notierungen f\u00fcr Gas\u00f6l, dem Vorprodukt f\u00fcr Diesel und Heiz\u00f6l, heute morgen abermals nachgeben, brauchen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet im fr\u00fchen Handel je nach Region etwa<strong> -0,25 bis -0,65 Euro<\/strong> pro 100 Liter weniger bezahlen als noch zur Wochenmitte.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6lpreise verbilligen sich heute Morgen den vierten Tag in Folge und verlieren im fr\u00fchen Handel weitere rund 50 Cent je Fass. 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