{"id":23545,"date":"2024-09-30T07:02:36","date_gmt":"2024-09-30T06:02:36","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/israel-vor-bodenoffensive-oelpreise-legen-zu-heizoelpreise-ziehen-moderat-an\/"},"modified":"2024-09-30T07:02:36","modified_gmt":"2024-09-30T06:02:36","slug":"israel-vor-bodenoffensive-oelpreise-legen-zu-heizoelpreise-ziehen-moderat-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/israel-vor-bodenoffensive-oelpreise-legen-zu-heizoelpreise-ziehen-moderat-an\/","title":{"rendered":"Israel vor Bodenoffensive? \u00d6lpreise legen zu \u2013 Heiz\u00f6lpreise ziehen moderat an"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1216\" height=\"832\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/israel-flag-tanks-column-ai_generated_2-2.jpe\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die neue Woche beginnt f\u00fcr die \u00d6lm\u00e4rkte mit den alten Sorgen. Angesichts der zunehmenden Eskalation im Nahen Osten verteuert sich Roh\u00f6l der beiden weltweit wichtigsten Refernezsorten Brent und WTI aktuell um 0,5 %. In der letzten Woche hatte Brent-\u00d6l allerdings um etwa 3 % nachgegeben, w\u00e4hrend sich WTI um etwa 5 % verbilligte.<\/p>\n<p><strong>Ank\u00fcndigung Saudi-Arabiens dr\u00fcckt \u00d6lpreise<\/strong><br \/>\nVerantwortlich f\u00fcr diesen R\u00fcckgang der \u00d6lpreise inmitten eines sich immer weiter aufheizenden Nahost-Konflikts waren Meldungen, wonach mit Saudi-Arabien\u00a0die \u00d6lproduktion erh\u00f6hen will. Pressemeldungen zufolge sei der Anf\u00fchrer der OPEC bereit, niedrigere \u00d6lpreise zu akzeptieren, um verloren gegangene Marktanteile zur\u00fcckzuerobern.<\/p>\n<p>Zu Beginn dieser Woche dominieren allerdings wieder die Sorgen \u00fcber weitere Unterbrechungen der \u00d6lversorgung und der Seewege im Nahen Osten.<\/p>\n<p><strong>Israel bombardiert Huthi-Miliz im Jemen<\/strong><br \/>\nNachdem Israel bei einem Luftangriff auf das Hauptquartier der Hisbollah deren F\u00fchrer Hassan Nasrallah get\u00f6tet hatte, w\u00e4chst die Furcht, dass die Miliz mit massiven Raketenangriffen zur\u00fcckschl\u00e4gt. So hatte der Huthi-Anf\u00fchrer erkl\u00e4rt, seine Miliz strebe vom Jemen aus eine \u201eEskalation\u201c der Lage an.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf die Rede griff die israelische Luftwaffe am Sonntagnachmittag mit Dutzenden Kampfflugzeugen Ziele im 1.800 Kilometer entfernten Jemen an. Angegriffen wurden nach Armeeangaben unter anderem Kraftwerke sowie ein Hafen, der f\u00fcr \u00d6limporte genutzt wird. \u00dcber den Hafen soll die Huthi-Miliz u. a. iranische Waffen transportiert haben.<\/p>\n<p>Derzeit ist noch nicht klar, ob sich die israelische Regierung entschieden hat, eine umfassende Bodenoffensive im Libanon zu starten. Die Regierung hatte zuletzt als eines ihrer Kriegsziele genannt, den rund 60.000 vertriebenen Israelis wieder die R\u00fcckkehr in ihre H\u00e4user in den n\u00f6rdlichen Gemeinden erm\u00f6glichen zu wollen.<\/p>\n<p><strong>Pentagon: Verst\u00e4rken US-Pr\u00e4senz im Nahen Osten<\/strong><br \/>\nUnterdessen hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin das Milit\u00e4r autorisiert, seine Pr\u00e4senz im Nahen Osten zu verst\u00e4rken. Das Pentagon hatte am Sonntag erkl\u00e4rt, dass Washington \u201ealle erforderlichen Ma\u00dfnahmen ergreifen wird, falls der Iran, seine Partner oder seine Stellvertreter US-Personal oder -Interessen angreifen sollten.<\/p>\n<p><strong>Springt die \u00d6lnachfrage in China wieder an?<\/strong><br \/>\nNeben den Entwicklungen im Nahen Osten d\u00fcrften die \u00d6lpreise auch in dieser Woche wieder von der Dynamik von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Nachdem Peking in der letzten Woche massive Stimulierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die vor sich hin d\u00fcmpelnde einheimische Wirtschaft durchgef\u00fchrt hatte, muss sich nun zeigen, wie gut die Nachfrage auf die Zinssenkungen reagiert und wie stark sich die chinesische Nachfrage nach den umfangreichen Anreizen der letzten Woche belebt.<\/p>\n<p>China gilt zwar derzeit noch als weltweit gr\u00f6\u00dfter \u00d6lverbraucher, angesichts der Fortschritte bei der Elektrifizierung und Dekarbonisierung seines Transportsektors, k\u00f6nnte die Nachfrage nach Roh\u00f6l trotz der umfangreichen Anreize der letzten Woche weiter eher verhalten ausfallen.<\/p>\n<p><strong>Moderate Aufschl\u00e4ge beim Heiz\u00f6l<\/strong><br \/>\nAngesichts der Tatsache, dass heute im fr\u00fchen Handel moderate Preissteigerungen f\u00fcr Gas\u00f6l, dem Vorprodukt f\u00fcr Diesel und Heiz\u00f6l, zu beobachten sind, m\u00fcssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal <strong>+0,55 Euro bis +0,95 Euro<\/strong> pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zum Wochenschluss.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Woche beginnt f\u00fcr die \u00d6lm\u00e4rkte mit den alten Sorgen. 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