{"id":23786,"date":"2025-01-16T08:06:15","date_gmt":"2025-01-16T07:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/kraeftig-gesunkene-us-oelvorraete-lassen-preise-nach-oben-schiessen-heizoel-teurer\/"},"modified":"2025-01-16T08:06:15","modified_gmt":"2025-01-16T07:06:15","slug":"kraeftig-gesunkene-us-oelvorraete-lassen-preise-nach-oben-schiessen-heizoel-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/kraeftig-gesunkene-us-oelvorraete-lassen-preise-nach-oben-schiessen-heizoel-teurer\/","title":{"rendered":"Kr\u00e4ftig gesunkene US-\u00d6lvorr\u00e4te lassen Preise nach oben schie\u00dfen \u2013 Heiz\u00f6l teurer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1500\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/USA_Oelfaesser-54.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die \u00d6lnotierungen legen am vorletzten Handelstag der Woche im fr\u00fchen Gesch\u00e4ft weiter leicht zu, nachdem sie gestern auf ein Preisniveau gestiegen waren, dass sie zuletzt im Juli des vergangenen Jahres markiert hatten.<\/p>\n<p><strong>US-\u00d6lvorr\u00e4te fallen auf tiefsten Stand seit April 2022<\/strong><br \/>\nAls preistreibend hatte sich dabei im Verlauf des sp\u00e4ten gestrigen Nachmittags die Meldung erwiesen, dass die Roh\u00f6lvorr\u00e4te der USA in der letzte Woche auf den tiefsten Stand seit April 2022 zur\u00fcckgegangen sind.<\/p>\n<p>Die Statistikbeh\u00f6rde des US-Energieministeriums machte f\u00fcr den niedrigen Lagerbestand gestiegene Exporte und gesunkene Importe verantwortlich. Der R\u00fcckgang um 2 Millionen Barrel (159 Liter) war mehr als doppelt so hoch, wie ihn Analysten im Vorfeld erwartet hatten.<\/p>\n<p>Die USA sind zugleich weltweit gr\u00f6\u00dfter \u00d6lproduzent als auch \u00d6lverbraucher. Deshalb wirken sich gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen bei F\u00f6rdermengen oder Lagerbest\u00e4nden an den Weltm\u00e4rkten in besonders hohem Ma\u00dfe aus.<\/p>\n<p><strong>OPEC best\u00e4tigt Angebots\u00fcberschuss<\/strong><br \/>\nIn ihrem wie immer auf gro\u00dfes Interesse sto\u00dfenden \u00d6lmarktausblick, hat die in Paris ans\u00e4ssige Internationale Energieagentur (IEA) gestern nochmals best\u00e4tigt, dass der globale \u00d6lmarkt in diesem Jahr einen \u00dcberschuss aufweisen wird. Die Analysten rechnen weiter damit, dass das Wachstum beim \u00d6langebot die eher verhaltene Ausweitung bei der Nachfrage \u00fcbersteigen wird.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die j\u00fcngste Preisrallye an den \u00d6lm\u00e4rkten zeigte sich die IEA zuversichtlich, dass die Preissteigerungen in ihrem bisherigen Ausma\u00df nicht nachhaltig sind. Die Analysten verwiesen dabei vor allem auf das starke Wachstum des \u00d6langebots au\u00dferhalb der OPEC+.<\/p>\n<p>Aber auch die Absicht des \u00d6l-Kartell OPEC+-Koalition, die derzeit noch bestehenden K\u00fcrzungen bei der Roh\u00f6lf\u00f6rderung wieder r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen sowie die M\u00f6glichkeit, bei Bedarf schnell auf Lagerbest\u00e4nde zur\u00fcckzugreifen, sollte sich d\u00e4mpfend auf die Preisentwicklung auswirken.<\/p>\n<p><strong>Commerzbank: OPEC kann \u00d6lhahn jederzeit aufdrehen<\/strong><br \/>\nAuf die M\u00f6glichkeit der OPEC, freie Kapazit\u00e4ten schnell auf den Markt werfen zu k\u00f6nnen, gingen gestern auch die Rohstoffanalysten der Commerzbank in einer Kundenmitteilung ein.<\/p>\n<p>Die Experten verweisen dabei auf den Fakt, dass die OPEC+ bei Preisen oberhalb von 80 Dollar je Barrel jederzeit wieder den \u00d6lhahn aufdrehen k\u00f6nnte. Dank der freiwilligen Produktionsk\u00fcrzungen von fast 6 Millionen Barrel pro Tag seien freie Produktionskapazit\u00e4ten mehr als reichlich vorhanden.<\/p>\n<p>Zudem stellen die Analysten fest, dass der f\u00fcr das zweite Quartal erwartete Anstieg des Brent\u00f6lpreises auf 80 Dollar je Barrel vor allem wegen der neuen Russland-Sanktionen fr\u00fcher als erwartet erfolgt sei.<\/p>\n<p>Den Einsch\u00e4tzungen der Cobanker zufolge d\u00fcrfte Donald Trump jedoch kein Interesse daran haben, dass die \u00d6lpreise wegen der Sanktionen zu stark steigen. Hintergrund dieser Aussage ist die Tatsache, dass US-Pr\u00e4sidenten bei hohen Kraftstoffpreisen an den Tankstellen in der Vergangenheit immer stark an Beliebtheit verloren haben.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise wieder teurer<br \/><\/strong>Da heute Morgen im fr\u00fchen Handel angesichts der gestern gemeldeten US-\u00d6lbestandsdaten Preisaufschl\u00e4ge f\u00fcr Gas\u00f6l, dem Vorprodukt f\u00fcr Diesel und Heiz\u00f6l, zu beobachten sind, m\u00fcssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal <strong>+1,25 Euro bis +1,65 Euro<\/strong> pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zur Wochenmitte.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6lnotierungen legen am vorletzten Handelstag der Woche im fr\u00fchen Gesch\u00e4ft weiter leicht zu, nachdem sie gestern auf ein Preisniveau gestiegen waren, dass sie zuletzt im Juli des vergangenen Jahres markiert hatten. 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