{"id":24060,"date":"2025-04-30T07:23:51","date_gmt":"2025-04-30T06:23:51","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/oelpreise-beschleunigen-talfahrt-was-macht-die-opec-heizoelpreise-fallen-weiter\/"},"modified":"2025-04-30T07:23:51","modified_gmt":"2025-04-30T06:23:51","slug":"oelpreise-beschleunigen-talfahrt-was-macht-die-opec-heizoelpreise-fallen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/oelpreise-beschleunigen-talfahrt-was-macht-die-opec-heizoelpreise-fallen-weiter\/","title":{"rendered":"\u00d6lpreise beschleunigen Talfahrt \u2013 Was macht die OPEC? \u2013 Heiz\u00f6lpreise fallen weiter"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"693\" height=\"378\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/opec_oil-26.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Die Talfahrt der \u00d6lpreise nimmt aktuell wieder deutlich an Fahrt auf. Nachdem die Notierungen f\u00fcr die beiden weltweit wichtigsten Referenzsorten Brent Crude Oil und West Texas Intermediate Crude Oil (WTI), gestern bereits um rund 2,5 % auf ein Zwei-Wochen-Tief nachgegeben hatten, geht es im fr\u00fchen Handel aktuell um jeweils weitere rund 1,3 % abw\u00e4rts.<\/p>\n<p><strong>\u00d6lpreise auf dem Weg zu neuen Jahrestiefst\u00e4nden<\/strong><br \/>\nAn den Roh\u00f6lm\u00e4rkten dominieren derzeit die Bedenken hinsichtlich eines steigenden Angebots und der Gefahr einer Nachfrager\u00fcckgang durch Z\u00f6lle das Handelsgeschehen. H\u00e4ndler schlie\u00dfen dabei nicht aus, dass m\u00f6glicherweise neue 52-Wochen-Tiefstst\u00e4nde bei den \u00d6lpreisen erreicht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Brent und WTI haben in diesem Monat bereits vor dem heutigen Tag bisher um rund 16 % nachgegeben, was den gr\u00f6\u00dften prozentualen R\u00fcckgang seit November 2021 darstellt.<\/p>\n<p><strong>US-Verbrauchervertrauen so niedrig wie zu Corona-Zeiten nicht mehr<\/strong><br \/>\nDer eskalierende Handelskonflikt zwischen den beiden gr\u00f6\u00dften \u00d6lverbrauchern der Welt \u2013 den USA und China \u2013 versch\u00e4rft zunehmend die weltweiten Rezessions\u00e4ngste. So ist die Wirtschaftsstimmung in den USA laut einer gestern ver\u00f6ffentlichten Umfrage auf den niedrigsten Stand seit April 2020 gefallen. Der drastische R\u00fcckgang spiegelt die wachsende Besorgnis der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Auswirkungen der Z\u00f6lle wider.<\/p>\n<p><strong>Auch in Europa tr\u00fcben sich die Indikatoren ein<\/strong><br \/>\nBereits am gestrigen Vormittag hatte der von der Europ\u00e4ischen Kommission ver\u00f6ffentlichte Employee Satisfaction Index (ESI) die Prognosen verfehlt. Sowohl die Indizes f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe als auch f\u00fcr den Dienstleistungssektor waren r\u00fcckl\u00e4ufig, auch fiel das Verbrauchervertrauen deutlich. Zudem gab auch weitere Anzeichen f\u00fcr eine Abschw\u00e4chung des Arbeitsmarktes, da die Einstellungsabsichten weiter zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><strong>China-PMI f\u00e4llt auf tiefsten Stand seit Dezember 2023<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die USA weiter Druck auf ihre Handelspartner aus\u00fcben,\u00a0hat sich die Stimmung in Chinas verarbeitendem Gewerbe merklich verschlechtert. Wie das Statistikamt in Peking heute Nacht mitteilte, lag der Einkaufsmanagerindex (PMI) im April bei 49 Punkten und damit 1,5 Punkte niedriger als noch im M\u00e4rz. Experten hatten im Vorfeld mit einem Wert von 49,7 Punkten gerechnet.<\/p>\n<p>Damit stehen die Daten im Gegensatz zur \u00dcberzeugung chinesischer Regierungsvertreter, wonach die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt gut aufgestellt sei, um den von den USA ausgel\u00f6sten Handelsschock abzufedern.<\/p>\n<p><strong>OPEC vor noch gr\u00f6\u00dferer Produktionsausweitung?<\/strong><br \/>\nUnterdessen werden die \u00d6lm\u00e4rkte weiterhin von geplanten Erh\u00f6hung der F\u00f6rdermenge um mehr als 400.000 Barrel (159 Liter) pro Tag durch die OPEC+ belastet. Nicht zuletzt auch deshalb, da weiterhin die M\u00f6glichkeit besteht, dass das Kartell bei ihrem bevorstehenden Treffen am 5. Mai eine Beschleunigung ihrer geplanten Produktionserh\u00f6hungen in Betracht ziehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Anonyme Quellen aus dem Umfeld der OPEC hatten zuletzt durchsickern lassen, dass mehrere Mitgliedsl\u00e4nder wahrscheinlich auf zus\u00e4tzliche Produktionssteigerungen im Juni dr\u00e4ngen werden, was den Druck auf die \u00d6lpreise weiter erh\u00f6hen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><strong>Heiz\u00f6lpreise nochmals g\u00fcnstiger<\/strong><br \/>\nDie geschilderten wirtschaftspolitischen Ereignisse machen sich heute im fr\u00fchen Handel auch bei den Inlandspreisen bemerkbar, die gegen\u00fcber gestern noch einmal niedriger liegen. Im Vergleich zu Dienstagmorgen k\u00f6nnen Verbraucherinnen und Verbraucher von kr\u00e4ftigen Preisabschl\u00e4gen in H\u00f6he von <strong>-0,85 bis -1,25 Euro\/100 Liter<\/strong> profitieren.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Talfahrt der \u00d6lpreise nimmt aktuell wieder deutlich an Fahrt auf. 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