{"id":24235,"date":"2025-07-15T08:39:08","date_gmt":"2025-07-15T07:39:08","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/trump-droht-russland-mit-100-zoellen-oelpreise-geben-nach\/"},"modified":"2025-07-15T08:39:08","modified_gmt":"2025-07-15T07:39:08","slug":"trump-droht-russland-mit-100-zoellen-oelpreise-geben-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/trump-droht-russland-mit-100-zoellen-oelpreise-geben-nach\/","title":{"rendered":"Trump droht Russland mit 100%-Z\u00f6llen \u2013 \u00d6lpreise geben nach"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"1094\" height=\"729\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp-content\/uploads\/Flaggen_USA_Russland.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Schon letzte Woche hatte der US-Pr\u00e4sident f\u00fcr Montag eine \u201ewichtige Mitteilung\u201c an Russland angek\u00fcndigt. Am \u00d6lmarkt hatte man deshalb erwartet, dass die USA strengere Sanktionen gegen Moskau erlassen w\u00fcrden. Stattdessen nutzte Trump sein neues Druckmittel der Wahl und drohte auch dem Kreml mit massiven Z\u00f6llen.<\/p>\n<p><strong>Trump stellt Russland Ultimatum von 50 Tagen<\/strong><br \/>\nIm Zuge eines Treffens mit NATO- Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sagte der US-Pr\u00e4sident, er werde sogenannte Sekund\u00e4rz\u00f6lle erheben, wenn Russland nicht innerhalb von 50 Tagen einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg zustimme. Diese Z\u00f6lle k\u00f6nnten laut Trump bei rund 100% liegen.<\/p>\n<p>Bei dieser Aussage horchte der \u00d6lmarkt auf, denn Washington zielt mit Z\u00f6llen dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung nat\u00fcrlich auf russisches \u00d6l ab, das immer noch in gro\u00dfen Mengen von L\u00e4ndern wie China oder Indien eingekauft wird. Diese L\u00e4nder m\u00fcssten dann also bis zu 100% Strafz\u00f6lle an die USA zahlen, sollten sie weiter russisches \u00d6l beziehen.<\/p>\n<p><strong>Marktteilnehmer hatten mit sofortigen Ma\u00dfnahmen gerechnet<\/strong><br \/>\nAllerdings hat man auch am \u00d6lmarkt inzwischen gelernt, mit der Trump\u2019schen Rhetorik umzugehen, denn nur, weil er droht, hei\u00dft das nicht, dass es in 50 Tagen auch zu entsprechenden Z\u00f6llen kommen wird. An den internationalen \u00d6lb\u00f6rsen sorgten die Kommentare des Pr\u00e4sidenten deshalb erst einmal f\u00fcr ein Nachgeben der Preise \u2013 immerhin hatte man mit der sofortigen Umsetzung neuer, strengerer Sanktionen gerechnet.<\/p>\n<p>Eins bleibt aber klar: die Vorzeichen im Ukraine-Krieg scheinen sich aktuell wieder zu drehen. Wo Trump noch vor wenigen Wochen gegen die NATO gewettert und Putin als Freund bezeichnet hatte, zeigt er sich inzwischen entt\u00e4uscht vom russischen Pr\u00e4sidenten und hat mit der NATO neue Waffenlieferungen an die Ukraine in trockene T\u00fccher gebracht.<\/p>\n<p><strong>H\u00f6here Risikopr\u00e4mie und m\u00f6gliche Sekund\u00e4rz\u00f6lle k\u00f6nnten Preise antreiben<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den \u00d6lmarkt k\u00f6nnte dies auf Dauer durchaus eine Ver\u00e4nderung bedeuten. Mit einer Versch\u00e4rfung der Angriffe auf russischem Boden w\u00fcrde die Risikopr\u00e4mie am \u00d6lmarkt wieder steigen. Und immerhin steht die Drohung Trumps gegen Moskau im Raum. Sollten die Z\u00f6lle tats\u00e4chlich kommen, w\u00fcrde das die russischen \u00d6lexporte wahrscheinlich hart treffen und das globale \u00d6langebot m\u00f6glicherweise verknappen. Die Preise w\u00fcrden als Reaktion erst einmal wieder steigen.<\/p>\n<p><strong>Inlandspreise\u00a0<\/strong><br \/>\nIm Bundesgebiet profitieren die Verbraucherinnen und Verbraucher heute aber erst einmal vom gestrigen Preisr\u00fcckgang. Sie k\u00f6nnen sich heute im Vergleich zu gestern Vormittag \u00fcber Abschl\u00e4ge in H\u00f6he von <strong>ca. -2,00 bis -2,40 Euro <\/strong>pro 100 Liter freuen.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon letzte Woche hatte der US-Pr\u00e4sident f\u00fcr Montag eine \u201ewichtige Mitteilung\u201c an Russland angek\u00fcndigt. Am \u00d6lmarkt hatte man deshalb erwartet, dass die USA strengere Sanktionen gegen Moskau erlassen w\u00fcrden. Stattdessen nutzte Trump sein neues Druckmittel der Wahl und drohte auch dem Kreml mit massiven Z\u00f6llen. 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