{"id":25312,"date":"2026-09-18T09:22:56","date_gmt":"2026-09-18T08:22:56","guid":{"rendered":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/oelmaerkte-aufgerieben-zwischen-auseinandersetzungen-und-vermeintlicher-friedenssuche-heizoel-wird-guenstiger\/"},"modified":"2026-09-18T09:22:56","modified_gmt":"2026-09-18T08:22:56","slug":"oelmaerkte-aufgerieben-zwischen-auseinandersetzungen-und-vermeintlicher-friedenssuche-heizoel-wird-guenstiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/oelmaerkte-aufgerieben-zwischen-auseinandersetzungen-und-vermeintlicher-friedenssuche-heizoel-wird-guenstiger\/","title":{"rendered":"\u00d6lm\u00e4rkte aufgerieben zwischen Auseinandersetzungen und vermeintlicher Friedenssuche \u2013 Heiz\u00f6l wird g\u00fcnstiger"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"964\" height=\"767\" src=\"https:\/\/greiner-energie.de\/wp\/wp-content\/uploads\/Diplomatie-28.jpg\" class=\"webfeedsFeaturedVisual wp-post-image\" alt=\"\" style=\"margin-bottom: 5px;clear:both;max-width: 100%\" \/><\/p>\n<p>Nachdem es zum Wochenbeginn erst zu deutlichen Preisanstiegen bei \u00d6l und dessen Produkten gekommen ist, finden sich die geopolitischen Entwicklungen aktuell in einer Mischung wiederholter Konflikte und vorsichtiger Friedensfragen. Die Suche nach Konfliktl\u00f6sungen, nicht nur im Nahen Osten sondern auch im Russland-Ukraine-Krieg, sorgte f\u00fcr vorsichtige Entspannung an den \u00d6lb\u00f6rsen, weshalb die Kurse von Roh\u00f6l und dessen Produkten aktuell leicht sinken.<\/p>\n<p><strong>China st\u00f6\u00dft Friedensfrage im Iran an<\/strong><br \/>\nDie chinesische Regierung in Peking bat in einem direkten Appell an den Iran, die Konflikte zur\u00fcckzufahren und st\u00e4rker an einer diplomatischen Friedensfindung zu arbeiten. In der selben, direkten Anfrage wurde au\u00dferdem darum gebeten, dass die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz gestoppt werden sollen, die schon fr\u00fcher viel vom Iran unterst\u00fctzt wurden. Vertreter der iranischen Hauptstadt erkl\u00e4rten, dass eine baldige Friedensfindung stark vom Verhalten der USA abh\u00e4ngig w\u00e4re.<\/p>\n<p>Dass ein echter Frieden nicht einfach aus einer einzelnen Bitte kommen kann, wird dadurch unterstrichen, dass die iranische Revolutionsgarde gestern einen Angriff auf einen \u00d6ltanker meldete, der ihrer Meldung zufolge ohne Freigabe die Stra\u00dfe von Hormus passieren wollte. \u201eDie illegale Durchfahrt durch die Stra\u00dfe von Hormus f\u00fchrt zu nichts anderem als zur Zerst\u00f6rung des betreffenden Schiffes\u201c, so die iranische Marine. Damit ist mehr als eindeutig, dass es noch deutlich mehr Anstrengungen bedarf, bevor es zum Frieden im Nahen Osten kommen kann.<\/p>\n<p><strong>USA k\u00fcndigt Sanktionen gegen Russland an, Moskau warnt vor Folgen<\/strong><br \/>\nParallel zu den Konflikten im Nahen Osten kam aus den USA die Meldung zu einem neuen Sanktionspaket gegen Russland, sowie K\u00e4ufer von russischem \u00d6l und dessen Produkten. Das neue Gesetz soll es den Vereinigten Staaten nach Freigabe des US-Pr\u00e4sidenten erm\u00f6glichen, Strafz\u00f6lle auf L\u00e4nder zu erheben, die russische \u00d6lwaren importieren. Auch sollen bereits bestehende Sanktionen auf weitere russische Unternehmen und Schiffe ausgeweitet werden, um diese Instanzen gezielt aus Dollarsystemen auszuschlie\u00dfen und Moskau so direkt finanziell zu treffen.<\/p>\n<p>Kreml-Sprecher Dmitry Peskov meldete sich am Donnerstagnachmittag zu den angek\u00fcndigten Sanktionen zu Wort und erkl\u00e4rte, dass diese die \u201eBem\u00fchungen um eine Friedensregelung in der Ukraine zweifellos erschweren\u201c w\u00fcrden. Die Aussagen sowohl aus Russland als auch dem Nahen Osten machen es mehr als deutlich, dass es bis zu einem Frieden in den aktuellen Konflikten noch viele Bem\u00fchungen brauchen wird. Es ist jedoch auch nicht abzuweisen, dass nach monatelangen K\u00e4mpfen ohne Verhandlungen zumindest wieder dar\u00fcber nachgedacht wird, wie ein Frieden erreicht werden kann.<\/p>\n<p><strong>Preisr\u00fcckgang bei Heiz\u00f6l setzt sich fort<br \/><\/strong>Die geopolitische Lage bleibt aufgeheizt und die Versorgung der \u00d6lm\u00e4rkte weltweit stark eingeschr\u00e4nkt. Dennoch entspannten sich die M\u00e4rkte vor dem Wochenende zumindest ein bisschen, auch wenn es noch zu fr\u00fch w\u00e4r von \u201eOptimismus\u201c zu sprechen. F\u00fcr Heiz\u00f6lk\u00e4ufer in Deutschland bedeuten die Entwicklungen heute jedoch erneute Preisnachl\u00e4sse bei Heiz\u00f6l. Diese liegen heute Vormittag bei Sch\u00e4tzungsweise<strong> -3,20 bis -3,80 Euro<\/strong> pro 100 Liter gegen\u00fcber Donnerstagvormittag. Die Preise sind jedoch weiterhin nur Momentaufnahmen und k\u00f6nnen sich, abh\u00e4ngig von geopolitischen und markttechnischen Entwicklungen jederzeit wieder \u00e4ndern.<\/p>\n<p>&#013;<br \/>\nSource: Futures-Services<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem es zum Wochenbeginn erst zu deutlichen Preisanstiegen bei \u00d6l und dessen Produkten gekommen ist, finden sich die geopolitischen Entwicklungen aktuell in einer Mischung wiederholter Konflikte und vorsichtiger Friedensfragen. 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